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STARTSEITE Studie des BMJ zu Kindern in Regenbogenfamilien kommt zu sehr positiven Ergebnissen
Im Jahr 2006 beauftragte das Bundesministerium der Justiz (BMJ) das Bayrische Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb) mit der Durchführung einer Studie zum Thema "Die Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften". Diese Studie ist die erste repräsentative wissenschaftliche Untersuchung zu diesem Thema in Deutschland. Ihre Ergebnisse wurde am 23. Juli 2009 vom Bundesjustizminsterium veröffentlicht.
Neben der Datenerhebung über die Anzahl von Regenbogenfamilien in Deutschland wurden qualitative Untersuchungen zu Erziehungsstilen, Familienklima, Aufteilung der Kinderversorgung und Hausarbeit sowie das soziale Umfeld durchgeführt. Das Ziel der Studie bestand in der Beantwortung der Frage, wie sich Kinder in Regenbogenfamilien im Vergleich zu Kindern in heterosexuellen Bezügen entwickeln. Hier kommt die Studie zu dem eindeutigen Ergebnis, dass die sexuelle Orientierung der Eltern nachgewiesenermassen kein Hindernisgrund für gelingende Elternschaft und eine Familie ist, die dem Wohl des Kindes entspricht.
Diejenigen, die sich den Vortrag auf dem 2. queerkids-Familientag im Mai 2009 angehört haben, wird diese Erkenntnis nicht überraschen. Sie wurden bereits durch Studien anderer Nationen belegt und haben nun auch in Deutschland die Chance, Politik zu gestalten. Jetzt gilt es, sich weiterhin mit Nachdruck und wissenschaftlichem Rückenwind für die volle Gleichberechtigung von Regenbogenfamilien und Lebenspartnerschaften einzusetzen.
Der LSVD hat die Ergebnisse zusammengefasst und auf seiner Homepage veröffentlicht. Unter folgendem Link sind zu ereichen:
http://www.lsvd.de/fileadmin/pics/Dokumente/Adoption/LSVD_Essentiels-BMJ-Studie.pdf
Viel Spass beim Lesen! Ein Glas Sekt oder Orangensaft auf diese positive Entwicklung wäre sicherlich auch angebracht!
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